
Wilhelmshaven: grüne Stadt am Meer
Wilhelmshaven ist mit über 80.000 Einwohnern das wirtschaftliche und kulturelle Oberzentrum der JadeBay-Region. Eine dynamische Küstenstadt mit hohem Freizeitwert, die Lebensqualität und gute Verkehrsanbindungen zu allen Wirtschaftszentren Europas bietet. Sie grenzt an den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, der jüngst von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.
Direkt an der Nordseeküste am tiefen Fahrwasser der Jade gelegen, ist Wilhelmshaven auch heute noch Deutschlands größter Marinestützpunkt und seit Jahrzehnten bedeutendster Ölumschlaghafen Deutschlands. Die natürliche Fahrwassertiefe von 18 m ist der wesentliche Grund dafür, dass der deutsche Tiefwasser-Containerhafen JadeWeserPort mit einem Aufwand von rund einer Milliarde Euro in Wilhelmshaven entsteht. Ein richtungweisendes Jahrhundertprojekt, das die gesamte JadeBay-Region zur Aufbruch- und Wachstumsregion werden lässt.
Besonders vorteilhaft ist die geografische Lage der kreisfreien Stadt als östlichster Tiefwasserhafen der Nordrange der europäischen Containerhäfen, mit kurzen Distanzen für seewärtige Verteilerverkehre mit den Ländern in Skandinavien und den neuen EU-Mitgliedstaaten im Ostseeraum (Polen, Baltikum) sowie Russland. Der JadeWeserPort wird dadurch ein wichtiger Teil der transeuropäischen „Motorways of the Seas“.
Ausgeprägte Wirtschaftsstruktur
Wilhelmshaven bietet eine breite Wirtschaftsstruktur: Betriebe in der Metallverarbeitung, chemische Großunternehmen, eine moderne Raffinerie, ein nach neusten Erkenntnissen der Umwelttechnik ausgerüstetes Kohlekraftwerk, eine Erdölumschlaganlage sowie die gesamte Hafenwirtschaft bilden zusammen mit leistungsstarken Dienstleistungsbetrieben (insbesondere in der IT-Branche), dem Handwerk, Handel und produzierenden Unternehmen des Lebensmittelsektors das Rückgrat der Wilhelmshavener Wirtschaft.
Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist zudem der Tourismus. Das Fremdenverkehrsgewerbe blüht in Wilhelmshaven: „der grünen Stadt am Meer“. Ein umfassendes Freizeitangebot an Sport-, Kultur- und Unterhaltung, gepaart mit ausgezeichneten Einkaufsmöglichkeiten (Nordseepassage mit 28.000 qm überdachter Verkaufsfläche), ziehen viele Touristen an die Jade. So ergänzen sich Industrie, Freizeit und Tourismus beispielhaft.
Mit der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven und mehreren Forschungseinrichtungen beweist Wilhelmshaven hohes Innovationspotenzial. Zur Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in neue Produktlinien und Dienstleistungen wurde im Februar 2006 das BioTechnologiezentrum Nordwest eröffnet. Anerkannt gute medizinische Einrichtungen, z. B. das Reinhard-Nieter-Krankenhaus als akademisches Lehrkrankenhaus der Georg-August-Universität Göttingen, runden das Stadtprofil ab.
Immense Zukunftspotenziale
Insbesondere der Bau des JadeWeserPorts begünstigt vorbereitete Investitionsvorhaben mit einem Gesamtvolumen von fünf bis sieben Milliarden Euro. Diese Großvorhaben sind z. B. die Errichtung eines Terminals zum Anlanden von verflüssigtem Erdgas (LNG) sowie der Aus- und Neubau von Kraftwerkskapazitäten im Gigawattbereich.
Wilhelmshaven wird so in Europa ein Hot Spot für Investitionen. Über den Hafen ist man auf dem Weg zu einer international bedeutenden Logistik- und Energiedrehscheibe. Weiträumige Industrieflächen bieten Investoren alle Möglichkeiten, die überragenden Standortvorteile für sich zu nutzen.
Die vorhandenen Strukturen bilden die ideale Basis, um den maritimen Cluster zu ergänzen. Alle Industrie- und Gewerbeflächen sind verkehrstechnisch sinnvoll angebunden. Die Bundesautobahn und die Gleisanschlüsse führen unmittelbar in die Industrie- und Hafengebiete. Bei der Weiterentwicklung der Stadt als Standort für Wissenschaft und Forschung setzt Wilhelmshaven auf zukunftsorientierte Technologien wie die Wasserstofftechnologie und die Biotechnologie. Insbesondere für die marine Biotechnologie ist die Hafenstadt ein idealer Standort.




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