Fachkräftebündnis JadeBay: Wirtschaftsminister Olaf Lies händigt Anerkennungsbescheid aus

Mit der Anerkennung durch das Land erhielt das Regionale Fachkräftebündnis JadeBay eine Schlüsselstellung bei der Ausgestaltung und Förderung der Fachkräftesicherung in der Region.

 

 

Im vergangenen Jahr hatte Ministerpräsident Stephan Weil zusammen mit 24 Partnern (u.a. Arbeitsmarktakteure wie Kammern, Verbände, Gewerkschaften, Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit) die landesweite „Fachkräfteinitiative Niedersachsen“ gestartet. Auf den Aufruf von Minister Lies haben die Arbeitsmarktakteure nun regionale Fachkräftebündnisse (SüdOstNiedersachsen, Südniedersachsen, Leine-
Weser, Nordwest, JadeBay, Ems-Achse, Nordostniedersachsen und Elbe-Weser) gegründet. Sie sollen die Fachkräfteversorgung und die dafür notwendigen Strukturen verbessern und gleichzeitig die Landesinitiative auf der regionalen Ebene verankern.

Zentrale Aufgabe

Die Bündnisse sollen regionale Fachkräfteprojekte initiieren und entwickeln, aber auch konkrete Förderanträge begutachten. 

 

 

 

 

v.l.n.r. Wirtschaftsminister Olaf Lies, Elke Schute, Frank Schnieder (beide Geschäftsführung JadeBay GmbH), Franz-Josef Sickelmann (Leiter Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems)

Solche Fachkräfteprojekte können zum Beispiel sein

  • Der Aufbau von Welcome Centern, für zuziehende in- und ausländische Fachkräfte zur Verbesserung der Willkommenskultur,
  • Die aktive Unterstützung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Projekte zur Erhöhung der Arbeitsplatzattraktivität
  • Gezielte Werbeaktionen zur Gewinnung von Fachkräften
  • Projekte zur Qualifizierung und Vermittlung von Arbeitslosen
  • Maßgeschneiderte Weiterbildungsmaßnahmen für Beschäftigte in einer Region

Wirtschaftsminister Olaf Lies erklärte abschließend: „Ich sehe drei wesentliche Handlungsfelder für die Zukunft: Wir müssen die Menschen ohne Beschäftigung fit machen und qualifizieren für den Arbeitsmarkt. Wir müssen die

Erwerbsquote von Frauen weiter erhöhen und wir müssen Zuwanderer gezielt in den Arbeitsmarkt integrieren. Zum letzten Punkt: Natürlich haben wir bei der Bewältigung der Flüchtlingsproblematik aktuell sehr viel drängendere Probleme, an erster Stelle eine menschenwürdige Unterbringung. Und doch dürfen wir die Aufgabe, Zuwanderern mit Bleibeperspektive eine Beschäftigungsperspektive zu bieten, nicht aus den Augen verlieren.“

In Niedersachsen nehmen acht Regionale Fachkräftebündnisse ihre Arbeit auf. Damit wird jetzt flächendeckend an der zentralen Aufgabe Fachkräftesicherung gearbeitet.