JadeWeserPort vor Durchbruch: Vier Feederdienste für Wilhelmshaven

Morten Maersk" macht den Anfang - Containerhafen soll zur Drehscheibe für Waren aus Asien und mite Mittleren Osten werden

Die 400 Meter lange "Morten Maersk" kam aus Rotterdam und wurde in Wilhelmshaven teilweise entladen. Die Container sollen dann nach Angaben des Hafenbetreibers Eurogate mit Verteilerschiffen nach Hamburg weitertransportiert werden.

Die "Morten Maersk" zählt zu den größten Containerschiffen, die derzeit auf den Weltmeeren unterwegs sind, der sogenannten Triple-E-Klasse und wird den JadeWeserPort künftig regelmäßig in einem Liniendienst ansteuern. Medienberichten zufolge will die Reederei Maersk mit diesen großen Containerschiffen künftig stärker auf den JadeWeserPort setzen. Ein Grund dafür sei auch, dass es für Schiffe dieser Größenordnung Einschränkungen auf der Elbe in Richtung Hamburg gibt.

Der JadeWeserPort wird künftig zusätzlich zu den drei Übersee-Liniendiensten von vier Feederdiensten angelaufen. Diese werden Container von Wilhelmshaven in andere Häfen in den Benelux-Ländern, in Großbritannien, in Skandinavien und im Baltikukm verteilen und in der Gegenrichtung Fracht zum JadeWeserPort bringen.

Eurogate-Chef Emanuel Schiffer gibt sich optimistisch, dass in der zweiten Jahreshälfte noch weitere Containerdienste Wilhelmshaven mit in ihre Routen aufnehmen werden.

Pressestimmen

Wilhelmshavener Zeitung, 6. Januar 2015

Nordwest Zeitung, 6. Januar 2015

NDR

Kieler Nachrichten